Landschaftspflegeverband Landkreis Eichstätt e.V.


Hand in Hand für unsere Heimat

Aktuelles

 *** Nach spannenden und arbeitsreichen Monaten (wir werden im nächsten Newsletter von den zahlreichen LNPR-Maßnahmen berichten) geht das Team der Geschäftsstelle in eine kleine Osterpause, weswegen vom 15.04.2019 bis zum 05.05.2019 keine Sprechzeiten stattfinden. Termine können mit den einzelnen Mitarbeitern aber natürlich ausgemacht werden :-) (14.04.2019) ***

Da tut sich doch was am Unterstand auf der Arnsberger Leite.... was da wohl los ist?





.... richtiiiiiiig - die Weidesaison 2019 ist eröffnet!!! Die Ziegen durften als erstes drauf und die Schafe werden dann nachkommen :)

Bitte unterstützt das Projekt wieder so toll, indem ihr z.B. Schäden am Zaun oder an den Toren meldet :)


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.......... viele haben es sich schon gedacht ....... Klarstellung zum Sensationsfund vom 01.04.2019 :)

Wie viele von Ihnen schon vermutet haben, gibt es auf der Arnsberger Leite natürlich KEINE so großen Spinnen wie am 01.04. gemeldet. Die auf dem tollen Foto von H. Presser gezeigte Spinne (Asianellus festivus) gibt es dort aber sehr wohl - in Wahrheit ist sie halt nur wenige mm groß :)

Hier noch die zweite super Aufnahme von H. Presser


SENSATIONSFUND!!!! (01.04.2019)

Tellergroße Springspinne auf der Arnsberger Leite entdeckt!

Um welche Art es sich genau handelt und ob das Tier ausgesetzt wurde oder im Zuge des Klimawandels auf natürlichem Weg eingewandert ist, muss noch geklärt werden. Vielen Dank an H. Presser für die Nachricht und das todesmutige Foto!

Es geht wieder rund im Landkreis Eichstätt... (19.02.2019)

zur Zeit haben wir folgende Projekte draußen in Arbeit (zu einigen gibt es hier: https://lpv-ei.de/Aktuelles/Projekte weitere Infos und Fotos)
- Gaimersheim, Reisberg: Entbuschung der Heide und Triebweg freistellen
- Altmannstein, NSG Kreutberg und Wacholdertal: Entbuschung der Wacholderheiden
- Mörnsheim, "Tasche" bei Haunsfeld: Entbuschung der Wacholderheiden und Triebwege freistellen
- Kösching, Kasinger Leite: Wacholder in der Wacholderheide auslichten, Fläche entbuschen
- Nassenfels, Speckberg: Entbuschung der Wacholderheide, verbrachte Fläche mähen/mulchen
- Nassenfels: Feuchtbiotop für Weißstorch optimieren
- Nassenfels: Sandgrube freistellen
- Altmannstein: Schilffläche mähen
- Buxheim: Ökologische Heckenpflege
- Titting, Obermorsbacher Tal: Entbuschung Wacholderheide, Hutewald einrichten, Triebwege freistellen
- Kipfenberg, Walting, Stadt Eichstätt, Dollnstein, Schernfeld, Mörnsheim: Nachpflege (Entfernung von Gehölznachwuchs) von Wacholderheiden, die bis 2017 über das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten gepflegt wurden

Kleine Heckenkunde (alle Infos zur Fördermöglichkeit von ökologischer Heckenpflege in der Feldflur finden Sie unter: https://lpv-ei.de/Angebot/Landschaftspflege)

Da der Winter sich schon beinahe dem Ende neigt und mit ihm die Heckenpflegezeit (ab 1.3. ist Vogelschutzzeit!!!), kommt hier eine kleine Heckenkunde (es geht hier um naturnahe Hecken - nicht um die Ligusterhecke im Garten).

Hecken erfüllen als Wind- und Erosionsschutz eine wichtige Funktion in der Landschaft. Außerdem können sie Lärm mindern und sie bieten einer Vielzahl von Lebewesen Lebensraum. Um diese Funktionen dauerhaft erhalten zu können bedarf es von Zeit zu Zeit eines Pflegeschnittes, damit die Gehölze neu austreiben. Ansonsten würde die Hecke von innen her kahl werden, „vergreisen“ und entweder absterben, oder durch Beschattung von aufkommenden Bäumen beeinträchtigt werden.

Doch wie ist eine ökologische Heckenpflege durchzuführen?

Dazu wird die Hecke abschnittsweise und zeitlich versetzt "auf den Stock gesetzt". Das bedeutet man schneidet die Gehölze mit einem möglichst glatten Schnitt (kein Abzwicken oder Wegmulchen) bodennah ab. Die Schnittkante verläuft dabei immer schräg von innen nach außen abfallend, damit auftreffendes Regenwasser nach außen und nicht in den fließt, wo durch stehendes Wasser Fäulnis entstehen würde.

Es wird z.B. bei einer 100 m langen Hecke zunächst ein Drittel gepflegt, zwei Jahre später das nächste drittel und nochmal zwei Jahre später das letzte Drittel. So verlieren die Tiere niemals die ganze Hecke auf einmal und bis das letzte Stück gepflegt ist, ist das erste schon wieder nachgewachsen. Das schaut manchmal zunächst ganz schön fies aus, wenn die Sträucher in einem Abschnitt in bodennähe geschnitten werden - ist aber genau richtig so!

Einfache Formschnitte, mit grobem Gerät durchgeführt, schädigen die Gehölze und hinterlassen Eintrittspforten für Pilze. Dies kann zum Absterben der Hecke und zum Verlust ihrer ökologischen Funktion führen.

Das erste Bild zeigt einen vorbildlich geschnittenen Haselstock, der innerhalb kürzester Zeit sehr schön und vital wieder ausgetrieben hat, so wie auf den anderen 3 Bildern soll es bitte nicht aussehen!

Heckenpflege


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Peter Riegg nicht mehr "nur" Fachkraft bei uns, sondern als "Gebietsbetreuer" auch Ihr erster Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die ökologische Beweidung im Landkreis Eichstätt!!!

Weitere Infos zu unserer Gebietsbetreuerstelle finden Sie auf unserer Homepage: https://lpv-ei.de/Angebot/Gebietsbetreuer-Beweidung

Und zur Gebietbetreuung allgemein: http://www.gebietsbetreuer.bayern/


 Das Team der Geschäftsstelle ist bis inklusive 08.01.2019 im wohlverdienten Weihnachtsurlaub





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